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Szenarienannahmen zur
Entwicklung der Wanderungen der Bevölkerung über die Gemeindegrenze
Alle Szenarien gehen
von einem Bevölkerungsrückgang bis 2015 aus. Im optimistischen Szenario wird ein
Rückgang bis zum Jahr 2010 um 2,6% bzw. rund 4% bis 2015 zu verzeichnen sind,
während im kritischen Szenario ein Rückgang von 6,7% bis zum Jahr 2010 und von
12,9% bis 2015 konstatiert wird. Das Trendszenario befindet sich etwa in der
Mitte des Entwicklungskorridors und weist einen Einwohnerrückgang von 4,4% bis
2010 bzw. rund 8,3% bis 2015 auf. Die Stadt legt für das ISEK das Trendszenario
zu Grunde.
Trendszenario Die Dynamik der Wanderungen, d. h.
das Wanderungsvolumen schwächt sich insgesamt etwas ab, der
Gesamtwanderungssaldo ist gleichbleibend nahezu ausgeglichen. Die innere
Altersstruktur der Wanderungen der letzten Jahre, mit einer tendenziellen
Zuwanderung älterer Bevölkerungsgruppen bei gleichzeitiger Abwanderung jüngerer
Bevölkerungsschichten wird beibehalten.
Optimistisches
Szenario Das Wanderungsvolumen nimmt ebenfalls etwas ab, die Rate der
Fortzüge reduziert sich dabei etwas mehr als die der Zuzüge, so dass der Saldo
sich positiv entwickelt. Gleichzeitig wird im Verlauf der Prognose die innere
Altersstruktur der Wanderungen verändert. Das beschriebene Ungleichgewicht
zwischen den verschiedenen Altersgruppen wird ausgeglichen. Die tendenzielle
Abwanderung junger Altersgruppen wird hier nachhaltig
gestoppt.
Kritisches
Szenario Das Wanderungsvolumen nimmt insgesamt ab, das Volumen der
Fortzüge nimmt aber weniger stark ab als das der Zuzüge, so dass der
Wanderungssaldo negativ wird. Die Altersstruktur der Wanderungen entspricht der
heutigen Struktur. Ergebnisse aus
der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes
(ISEK)
Einwohnerentwicklung und demografischer Wandel
Ursachen des
Einwohnerverlustes – Vergleich Stadtteile |