home Portal  Video Stadtplan          

Impressum  Kontakt Inhalt

 Waren (Müritz) 2010 – Mittelzentrum der Müritzregion
Die Wirtschaftskrise ging auch an unserer Stadt nicht spurlos vorüber. Umsatzeinbußen bei Gewerbetreibenden, Vorsicht der Verbraucher beim Konsumieren, verhaltene Risikobereitschaft im privaten wie gewerblichen Bereich waren ihre Erscheinungsform auch in der Müritz Region.
 

Bürgermeister Günter Rhein

Vita
- geboren am 31. Juli 1948
- Sohn einer Handwerkerfamilie
- verheiratet, 3 Kinder, 5 Enkelkinder
- gelernter Elektromaschinenbauer
- Fernstudium zum Dipl.-Ing. an der Ing.-Schule für Maschinenbau und Elektrotechnik in Berlin
- seit dem 1. Juni 1990
  Dezernatsleiter Wirtschafts- und
  Gewerbeförderung und
  stellvertretender Bürgermeister
- seit dem 1. Okt. 1990
  Amtsleiter Wirtschafts- und
  Verkehrsförderungsamt
- ab 1993
  Amtsleiter Schulen und Kultur
- seit dem 8. Aug. 1994
  Bürgermeister der Stadt
- 13. Mai 2001
  Wiederwahl zum Bürgermeister
- 13. April 2008
  Wiederwahl zum Bürgermeister

 

Sie verlassen die Seiten der Stadt Waren (Müritz)

Stadtverwaltung - Der Bürgermeister



Ich bin froh, dass sich die Auswirkungen in Grenzen gehalten haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir das immer beschriebene Tal schon durchschritten hätten. Für die Kommune werden die Auswirkungen erst später sichtbar, wenn nämlich die Steuervergünstigungen greifen. Zurzeit bewegen uns bekannte Veränderungen im Geldzufluss an die Kommunen. Es war uns bewusst, dass die Solidarpaktmittel bis 2019 auslaufen werden, darum haben wir unsere Finanzpolitik so ausgerichtet, dass Investitionen immer nur mit Fördermitteln realisiert wurden, und die freien Mittel zur Kredittilgung genutzt werden konnten. Damit sind wir gut gefahren und leisteten uns auch vieles in den kulturell, sportlich und sozial ausgerichteten Feldern.

Das neue FAG (Finanzausgleichsgesetz) des Landes wird aber zukünftig die Höhe seiner Zuwei-sungen an die Kommunen vom Mittelzufluss an das Land aus dem Länderfinanzausgleich ab-hängig machen. Das allerdings ohne das zu leistende Aufgabenspektrum der Kommunen, beson-ders der Zentren, zu betrachten. Wir werden in den nächsten Jahren erheblich weniger Finanz-mittel vom Land erwarten können. Um hier eine für Land und Kommunen verträgliche Lösung herbeizuführen, muss das Land seinen, an die Kommunen gerichteten Appell, Kosten zu sparen und Einnahmen zu erhöhen, auch an sich selbst richten. Personalabbau, Vermeidung von Doppel-zuständigkeiten und Abgabe von Aufgaben nach dem Subsidiaritätsprinzip wären ein Weg. Eine weitere Verschlechterung der finanziellen Situation der Kommunen wird mit dem „Wachstums-

beschleunigungsgesetz“ eintreten. Die der Wirtschaft versprochenen Steuerentlastungen bringen Mindereinnahmen in Millionenhöhe für die Kommunen. Wir werden durch diese Finanzpolitik, konkret den Innenminister, gezwungen, unsere eigenen Einnahmen zu erhöhen. Das trifft dann natürlich wieder die Wirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger. Gegenwärtig hat der städtische Haushalt ein Loch von 1,2 Mio. Euro. Wir sind in unserer Stadt bestrebt, bei allem, was unsere Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Unternehmen möglicherweise belastet, Angemessenheit und Augenmaß walten zu lassen.

Ich denke dennoch, bei allen Schwierigkeiten der Gegenwart sollte die aus meiner Sicht übertrie-bene, der Wirtschaftskrise angelastete und der demographischen Entwicklung zugeschriebene „Schwarzmalerei“ in den Medien uns nicht abschrecken, sondern nach vorn blicken lassen. Wir haben in den zurückliegenden Jahren bewiesen, dass wir Probleme und Schwierigkeiten meistern und lösen können. Das Erscheinungsbild unserer Stadt, das bürgerliche Engagement vieler Warenerinnen und Warener, das Sich-mit-unserer-Stadt-verbunden-fühlen der meisten in unserer Stadt ansässigen Unternehmen sind beredtes Beispiel. Es macht schon stolz, wenn ich bei Besuchen unserer Betriebe von Investitionsmüdigkeit oder Selbstzufriedenheit nichts spüre. Nicht nur unsere Stadt ist mit fast 750 Jahren jung und dynamisch, sondern auch unsere, die Wirt-schaftsstruktur der Stadt bestimmenden, Unternehmen. Ich werte das als positives Zeichen. Scheinbar fühlt sich der größte Teil unserer Betriebe in der Müritz-Stadt wohl.

Wir können und sollten stolz sein auf das, was wir gemeinsam geschaffen haben. Unsere Aus-gangsposition ist gut und wir sind es ebenso. Aus diesem Grund: Besinnen wir uns auf unsere Kraft, und nutzen wir unsere eigenen Stärken.

Günter Rhein
Bürgermeister
 

Copyright (c) 2008 Stadtverwaltung Waren (Müritz). Alle Rechte vorbehalten.
 Internetseiten des Landkreises Müritz  Logo des Müritzeums         Kur- und Tourismus GmbH zertifiziert mit dem  roten "Informations - i"