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Festveranstaltung 20 Jahre Stadtvertretung - Vor genau 20 Jahren am 28. Mai 1990 traten die ersten frei gewählten Stadtvertreter zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Und zwei der damalig gewählten sind noch heute unermüdlich in der Stadtvertretung der Stadt Waren (Müritz) tätig. Frau Engelking und Herr Köhn wurde in diesem Rahmen für ihr langjähriges Engagement herzlich gedankt.Ebenso ausgezeichnet für ihr Wirken in der Stadtverwaltung wurden Frau Drell, die lange Jahre für die Finanzen der Stadt verantwortlich war, und Dr. Lüdde, der als Planer und Stadtentwickler maßgeblichen Anteil am heutigen Erscheinungsbild der Stadt hat.
 

Festveranstaltung 20 Jahre Stadtvertretung

20 Jahre kommunale Selbstver-
waltung feierten Warener Stadtvertreter, Verwaltungsmitarbeiter und Gäste am 28. Mai 2010. den kulturellen Rahmen gestalteten Schüler der Regionalen Schule "Friedrich Dethloff" mit einem geschichtlichen Rückblick und die Stadtstreicher mit musikalischen Beiträgen.


Präsident der Stadtvertretung:
 Norbert Möller, SPD
Nobert Möller
SPD
Schulleiter der Grundschule
Am Papenberg

Kontakt:
 

 

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 Stadtvertretung - Der Präsident der Stadtvertretung


Wir sind auf dem richtigen Weg!
Norbert Möller, Präsident der Stadtvertretung 

“Das neue Jahr sieht mich freundlich an und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein und seinen Wolken ruhig hinter mir.” Mit diesen Worten von Johann Wolfgang von Goethe beginne ich ganz bewusst meinen Rückblick auf das Jahr 2009 und meinen Ausblick auf das vor uns liegende Jahr 2010 in unserer Grünen Stadt zwischen den Seen und dem Mittelzentrum der Müritz-region. Sonnenschein hat aus meiner Sicht ganz klar gegenüber den Wolken die Weiterent-wicklung unserer Stadt geprägt. Hierfür möchte ich stellvertretend die Weiterführung der Sanierung und den Ausbau unserer Innenstadt, die Weiterentwicklung des Eigenheimstandortes auf dem Papenberg (B. - Plan 24), die Revitalisierung des Gewerbegebietes Waren Nord/West (Umverle-gung der Teterower Straße) und die Schaffung der bauplanerischen Voraussetzungen für das Gesundheitshotel auf dem Nesselberg nennen.

Unsere Stadt hat sich auch im Jahr 2009 weiter auf den Weg gemacht, die Lebensqualität für ihre Bürger und Gäste als “Staatlich anerkannter Luftkurort” zu verbessern, und wichtige Vorausset-zungen zum “Staatlich anerkannten Heilbad” geschaffen. Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bei unseren Bürgern, unseren Unternehmen, den Stadtvertretern der letzten und der jetzigen Legislaturperiode und der Stadtverwaltung bedanken. Ohne ihren Einsatz und den positiv ausgerichteten Weitblick im Sinne der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in unserer Stadt wäre diese positive Bilanz aus meiner Sicht nicht möglich.

Wir hatten im Jahr 2009 Kommunalwahlen, und die neue Stadtvertretung hat sich am 16.07.2009 mit vier Fraktionen und drei fraktionslosen Stadtvertretern konstituiert. Nach dem ersten halben Jahr als Präsident unserer Stadtvertretung kann ich danken, dass auch die neu gewählten Stadtvertreter mit überwiegender Mehrheit konstruktiv an die Lösung der vor uns liegenden nicht einfacher werdenden Aufgaben herangeht. Das stimmt mich optimistisch, und deshalb möchte ich an dieser Stelle dafür werben, an diesem Kurs und dem Umgangsstil miteinander festzuhalten. Ich lege persönlich auf das konstruktive Miteinander aus folgendem Grund besonderen Wert: das wenige Tage alte Jahr 2010 hat uns mit bisher noch nie dagewesenen Herausforderungen konfrontiert und diese können eben nur miteinander gelöst werden.

Wir werden in den nächsten Wochen in den Entscheidungsgremien der Stadtvertretung den Haushaltsplan unserer Stadt für das Jahr 2010 zu beraten haben und so zeitnah wie möglich im ersten Quartal des Jahres beschließen müssen, damit die eingangs von mir genannte Weiter-entwicklung unserer Stadt nicht zum Stillstand kommt und sich die Lebensqualitäten für unsere Bürger nicht verschlechtern. Mir ist an dieser Stelle sehr wohl bewusst, dass die vor uns liegenden Entscheidungen nicht einfach sein werden und auch teilweise Veränderungen der Angebote in unserer Stadt mit sich bringen werden. Diese Veränderungen dürfen aber auf gar keinen Fall das über viele Jahre gut ausgebaute soziale Bedingungsgefüge in unserer Stadt und das in diesem Zusammenhang stehende sehr gut entwickelte Angebot an sozialen, kulturellen und sportlichen Vereinen und Verbänden zerstören. Dafür werde ich mich mit ganzer Kraft einsetzen und werbe ausdrücklich an dieser Stelle für Unterstützung.

Abschließend möchte ich mich bei unseren Bürgen für ihr persönliches Interesse an der weiteren Entwicklung und ihr sprichwörtliches offenes Ohr für die Belange in unserer Stadt recht herzlich bedanken. Die Bürgersprechstunden, zahlreiche Gespräche und Schreiben an mich sind zählbarer Beweis hierfür. Ich werde auch im Jahr 2010 zusammen mit den Stadtvertretern, der Stadtverwal-tung und unseren Bürgern mit ganzer Kraft versuchen, unsere Stadt einen weiteren wichtigen Schritt in die seit vielen Jahren eingeschlagene Richtung zum Heilbad voran zu bringen.

Hierfür werbe ich und möchte deshalb schließen mit denen bereits von mir beim Neujahrsempfang unserer Stadt am 09.01.2010 zitierten Worte von Johann Wolfgang von Goethe: “Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen“.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2010.

Norbert Möller
Präsident der Stadtvertretung

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